
Das Super-C ist das neue Service-Zentrum der RWTH Aachen. Hier wurde erstmalig im innerstädtischen Bereich eine Tiefen-Geothermie Bohrung bis in 2544m Tiefe durchgeführt. In dieser Tiefe wird eine Temperatur von über 80° gemessen, obwohl keine direkte Verbindung zu den Aachener Thermalquellen besteht. Die Bohrung dient zur Wärme- und Kälteversorgung des 4600m² großen Gebäudes. Das kalte Wasser strömt in einem doppelwandigen Rohr in die Tiefe, erwärmt sich dort am Gestein und gelangt über das innere Förderrohr wieder nach oben. Wegen der hohen Temperatur kann auf eine Wärmepumpe verzichtet werden, so dass der Betrieb der Heizung fast kein Kohlendioxyd ausstößt. Mit der Wärme kann auch eine Adsorptionskältemaschine zur Kühlung des Gebäudes angetrieben werden. Die Anlage hat eine Leistung von 450kW, es werden etwa 133 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr gespart. Die Bohrung dient weiterhin geologischen Untersuchungen. Allerdings sind bei dem Projekt Probleme aufgetreten, die bisher (2010) ein einwandfreies Funktionieren der Anlagen verhindern.
Das obige ist die Beschreibung der vorgesehenen Daten. Zwischenzeitlich hat sich aber ergeben, dass das Projekt so nicht zu realisieren ist, siehe Artikel in den Aachener Nachrichten.
© WW, www.Aachen-hat-Energie.de
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